Entstehung und Entwicklung
Die Anlage des kommunalen Friedhofs begann 1875 und wurde in späteren Erweiterungen zu einer großen innerstädtischen Friedhofsanlage.
Der Standort liegt in Steglitz, Bezirk Steglitz-Zehlendorf.
Mit rund 27 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Friedhof Steglitz vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Bergstraße 38, 12169 Berlin verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Historischer Quartiersfriedhof auf dem Gelände der Rauhen Berge mit regelmäßigen Wegen, Alleen und Hecken; markantes Baudenkmal ist der Wasserturm.
Auf Friedhof Steglitz bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 23 Orientierungspunkten, darunter Zugang 2, Kapelle, Kriegsgräber 2. Weltkrieg, Christusstatue. Achten Sie bei einem Rundgang über Friedhof Steglitz auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Friedhof Steglitz verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Leo Borchard. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.